Manuel Randi


 

Ein außergewöhnliches Musiktalent seit frühester Kindheit ...

Manuel Randi wurde am 05. März 1976 in Bozen geboren .


Von klein an zeigte er großes Interesse an Musik und Malerei. Im Alter von fünf Jahren begann er, auf dem Keyboard seiner älteren Schwester zu herumzuklimpern und sich aus leeren Waschmitteleimern ein Schlagzeug zu bauen. Manuel wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf; durch seine Eltern wurde er früh mit der klassischen Musik (Bach, Beethoven, Händel,Ravel) , wie auch mit Flamenco (Paco de la Lucia, Cameron de la Isla, La Paquera de Jerez) und der Rockmusik (Pink Floyd, Deep Purple, Beatles und viele andere) vertraut. Mit Sieben besuchte er die Musikschule in Bozen, wechselte bald darauf an das Konservatorium Monteverdi, wo er im Fach Klarinette unterrichtet wurde. Nebenher brachte Manuel sich die ersten Akkorde auf der Gitarre bei und entwickelt schnell eine große Leidenschaft für dieses Instrument. Zum 12. Geburtstag schenkte Manuels Vater ihm seine erste elektrische Gitarre. Als er den Song “Aces High” von Iron Maiden hörte, gab es kein Halten mehr- das Zusammenspiel der beiden “Twin Guitars” und die überbordende Energie des Liedes zogen ihn dermaßen in seinen Bann, dass er von nun an beinahe Tag und Nacht Gitarre spielte. Manuel wurde in den folgenden Jahren ein wichtiger Bestandteil verschiedener Bozner Bands und trat mit ihnen in ganz Südtirol auf. Für das Konservatorium blieb nun keine Zeit mehr und mit 15 Jahren widmete er sich voll und ganz der elektrischen Gitarre. Nach Abschluss der Oberschule wurde Manuel Mitglied des Orchesters der Vereinigten Bühnen Bozen und brachte unter der Leitung von Steven Lloyd an die zehn Musicals (z. B. “Evita” und “Die Dreigroschenoper”) zur Aufführung. Im Orchester verbreiterte er sein musikalisches Spektrum und lernte, neue Saiteninstrumente zu spielen, wie z. B. Banjo, Mandoline, Oud, Lapsteel-Gitarre und Bassgitarre. Parallel dazu arbeitete er für verschiedene Bands und spielt für sie zahlreiche Studioaufnahmen ein. Außerdem war er als Gitarrenlehrer tätig. Ein Höhepunkt seines musikalischen Schaffens bis dahin stellte die Tournee mit dem französischen Schlagzeuger Francis Lassus und dem bekannten Bassisten Linley Marthe dar.

Manuel ist inzwischen ein gefragter Musiker und hat die Möglichkeit, mit namhaften nationalen wie internationalen Größen wie Tullio De Piscopo, Eliade Bandini, Massimo Morriconi e Christian Meyer zusammen aufzutreten. Manuels Passion für den Gipsy-Jazz, der Musik von Django Reinhard, und die Klezmermusik spiegelt sich im Projekt “Ziganoff” wieder, wovon er jahrelang tragendes Mitglied war. Mit 30 Jahren gilt Manuel Randi als einer der wichtigsten und vielseitigsten Gitarristen Italiens. In dieser Zeit gab er dem Konservatorium eine zweite Chance und schrieb sich für Klassische Gitarre unter der Leitung von Professor Leopoldo Saracino ein. Saracino weihte ihn in die Geheimnisse des Griffbretts und der rechten Hand ein und festigte Manuels Leidenschaft für die Nylonsaiten. Dennoch verließ er nach drei Jahren das Konservatorium, da seine breitgefächerte Aktivität als Musiker und die familiären Verpflichtungen (Manuel ist glücklicher Vater von vier Kindern) sich nicht mehr mit dem Studium vereinbaren ließen. In Deutschland machte er sich in den folgenden Jahren hauptsächlich als Flamencogitarrist einen Namen und begleitete verschiedene Sänger und Ensembles (der Flamenco ist Manuels persönliche Leidenschaft- auch wenn er sich selbst nur für wenig mehr als einen mittelmässigen Flamencogitarristen hält). Im Jahr 2011 wurde Manuel Mitglied des “Herbert Pixner Projekt”, der Band des Südtiroler Harmonikavirtuosen und Poliinstrumentalisten Herbert Pixner und verzeichnet mit diesem Quartett von Jahr zu Jahr wachsenden Erfolg- sowohl beim Publikum, als auch bei den Kritikern. Ein ausverkauftes Konzert in den renommiertesten Sälen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz reiht sich an das andere. Viele der eingespielten CDs der Band werden mit der begehrten “Goldenen Schallplatte" ausgezeichnet. Und obwohl ständig "auf Achse”, bleibt Manuel Randi auch als Solist aktiv und veröffentlicht zwei CDs mit eignen Kompositionen : “New Old Songs” und “Toscana”. Hier spannt sich sich der enorme Bogen seines musikalischen Universums, reich an unzähligen bunten Facetten und verschiedenen Stilen und bilden seinen ureigenen, unvergleichlichen musikalischen Kosmos. Manuel Randis unglaubliche technische Versiertheit und seine unendlich scheinende Vielfalt an Musikstilen lassen den Zuhörer tief beeindruckt zurück und begleiten ihn auf abertausend musikalischen Reisen .